Infos

In diesem Bereich liste ich Wissenswertes zum Thema Tierschutz auf. Ich informiere zum Beispiel über die Möglichkeiten, Straßenhunde (und natürlich auch andere Tiere) zu unterstützen und nenne Internetseiten, an die man sich wenden kann.

Wie hilft man im Tierschutz?

1.) Tierheimarbeit
Der einfachste Weg, um Tieren zu helfen, ist die Arbeit im Tierheim in der Umgebung. Katzen streicheln, Zwinger putzen, Unkraut jäten und natürlich Hunde ausführen. Wie viele freiwillige Gassigänger kommen, hängt oft von der Witterung ab. Bei strahlendem Sonnenschein sind es recht viele, bei schlechtem Wetter so gut wie keine. Daher wäre es besonders toll, wenn man sich auch bei Regen aufraffen würde, mit einem Hund rauszugehen. Für gewöhnlich freuen sich die Tiere riesig über ein bisschen Aufmerksamkeit und die im Tierheim arbeitenden Leute über die kleine Unterstützung.

2.) Geldspenden
Ohne Geld geht heutzutage leider nichts mehr. Da für alle Tierheime oder Tierschutzvereine eine Menge Kosten anfallen (zum Beispiel durch Tierarztbehandlungen, den Kauf von Futtermitteln und Pflegeutensilien oder die langen Autofahrten und Reisen zur Rettung der Tiere), sind sie auf finanzielle Unterstützung von tierlieben Spendern angewiesen. Hinzu kommt, dass sich die meisten Tierschützer ehrenamtlich um die Verpflegung ihrer Tiere kümmern und trotz harter Arbeit nichts dabei verdienen. Man muss kein Vermögen spenden, um zu helfen - schon ein paar Euro genügen. Tierschutzspenden sind in den meisten Fällen von der Steuer absetzbar - quasi als kleine Belohnung für das gute Werk.

3.) Sachspenden
Wenn man kein Geld spenden möchte, gibt es auch die Möglichkeit, Tierheime oder Tierschutzorganisationen durch Sachspenden zu unterstützen. Wer alte Decken, Bettlaken, Handtücher, Hundeleinen, Näpfe, Tierspielzeug oder Ähnliches übrig hat, kann diese den Tierschützern stiften. Tierfutter (z.T. auch abgelaufenes) wird ebenfalls gern angenommen.
Beispielsweise bittet die Seite von ANAA um Sachspenden: KLICK (unter Menüpunkt 'Wir benötigen...')

4.) Übernahme einer Patenschaft
Einen Hund (oder generell Haustiere) sollte man wirklich nur adoptieren, wenn man genügend Zeit, Platz und finanzielle Mittel zur Verfügung hat. Wer keinen Hund halten kann, für den käme eine Tierpatenschaft in Frage. Im Internet gibt es viele Seiten, die Tierpatenschaften vergeben, sei es für einen Hund, eine Katze, ein Pferd, eine Kuh oder Hängebauchschweine. Wenn man eine Patenschaft für ein Tier übernimmt, erklärt man sich bereit, einen bestimmten monatlichen (oder wahlweise jährlichen) Betrag für dieses Tier zu zahlen. Die Patenschaft ist also auch eine Art Geldspende, man entscheidet aber selbst über die Verwendung des Geldes, indem man ein konkretes Tier unterstützt. Außerdem erhält man oft eine Urkunde mit Foto. Eine Patenschaft ist jederzeit kündbar.
Hundepatenschaften werden zum Beispiel hier angeboten: KLICK / KLICK

5.) Flugpatenschaft
Wer in den Urlaub fliegt, hat die Möglichkeit, bei seinem Rückflug einen Hund nach Deutschland mitzunehmen. Besonders in Mittelmeerländern wird diese Art des aktiven Tierschutzes oft angeboten. Eine Flugpatenschaft dient dem Zweck, Hunde und Katzen aus dem Ausland nach Deutschland zu bringen. Dort werden sie in Tierheime aufgenommen, die bessere Verhältnisse bieten als die in ihrem Heimatland. Manche Tiere sind auch schon an Besitzer in Deutschland vermittelt und bekommen so endlich die Chance, ihr neues Zuhause zu erreichen. Für den Flugpaten fallen für gewöhnlich keine Kosten für seine Hilfe an.
Eine Flugpatenschaft kann hier angemeldet werden: KLICK

6.) Pflegestelle werden
Gerade für Menschen, die einen Hund nicht langfristig halten könnten oder "erst mal üben" wollen, ist es praktisch, eine Pflegestelle zu werden. Hunde (oder auch Katzen), die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind und noch keinen neuen Besitzer gefunden haben, brauchen natürlich Platz. Diesen Platz kann man den Tieren als Pflegestelle zur Verfügung stellen, bis sie weiter vermittelt werden. Im Prinzip ist eine Pflegestelle nichts anderes als ein winziges Tierheim. Es reicht, wenn man einen Hund oder eine Katze aufnimmt, um zu helfen. Die Tiere bleiben dann so lange in der Pflegestelle, bis sie per Internet eine Familie gefunden haben, in der sie ihr Leben lang bleiben können. Mit dieser Art der aktiven Hilfe schafft man einen freie Plätze in Tierheimen, um weiteren Hunden zu helfen, lernt den Hund (oder die Katze) als Haustier kennen und kann sie individuell betreuen, während im Tierheim so manches zartes Seelchen "untergehen" mag.
Die Seite Tierfreunde-Kreta sucht Pflegestellen und informiert ausgiebig: KLICK

7.) Homepage-Arbeit
Wenn man sich mit Homepage-Arbeit (HTML, CSS, PHP) auskennt, kann man Tierschutzvereinen bei der Gestaltung ihrer Homepage helfen. Wer einen Hund adoptieren will und sich im Internet durch die verschiedenen Vermittlungsseiten klickt, achtet (unbewusst) auf den stilistischen Aufbau und die Seriösität der Seite. Zu knallige Farben, alberne Bildchen, schlecht konstruierte Frames, kreuz und quer eingebundene Bilder und eine zu komplizierte Navigation können sehr schnell dazu führen, dass der Betrachter sich abwendet. Die zu vermittelnden Hunde haben es verdient, so gut wie möglich präsentiert zu werden und das fängt bei der Gestaltung einer Seite an. Homepage-Arbeit für Vereine und Tierheime ist deswegen sehr wichtig.
Spanischehunde.de bittet z.B. um Homepage-Hilfe: KLICK (unter Menüpunkt 'Mitmachen')

8.) Adoption eines Hundes aus dem Ausland
Sicher, eigentlich ist diese Hilfe die beste. Ich erwähne sie aber absichtlich erst an 8. Stelle, weil sie eine Hilfestellung der schwierigen Sorte ist. Wer einen Hund aus dem Ausland adoptiert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er viel Geduld und Einfühlungsvermögen braucht. Hundeerfahrene Menschen mit genug Zeit und großem Herz sind am besten geeignet. Oft sind Hunde aus dem Mittelmeergebiet sehr scheu und ängstlich, manche aber auch temperamentvoll und störrisch. Das liegt daran, dass die Tiere nie ein schönes, behütetes Leben kennenlernen konnten und nur zwei Möglichkeiten hatten, durchzukommen: Flucht oder Dominanz. Der Hund selbst ist nicht schuld an seiner schwierigen Charakterprägung - es sind die Menschen. Und deshalb haben die Tiere es verdient, eine neue Chance zu bekommen.
Manchmal sitzen die schlimmen Erfahrungen tief: ein ängstlicher Hund wird immer ängstlich bleiben; ein kämfperischer Hund immer den Hang zum Misstrauen behalten. Nur wenn man diesen Hunden mit Geduld und Liebe begegnet, kann man sie ihr Elend vergessen lassen. Wenn man das erreicht, so wird ein noch so ängstlicher oder störrischer Hund aus dem Ausland der beste Freund, den man sich nur vorstellen kann. Die Dankbarkeit und Liebe eines Hundes aus dem Ausland weiß ich an dieser Stelle mit nichts zu vergleichen.
Die Adoption eines Hundes aus dem Ausland ist die beste Hilfe, die man leisten kann, aber auch die schwierigste. Wer sich dieser Aufgabe gewachsen sieht, tut ein gutes Werk der ganz besonderen Sorte und wird mit unendlicher, aufopferungsvoller Liebe dafür belohnt.